Warum spielen Nährstoffe eine Rolle?
Das Haarfollikel gehört zu den stoffwechselaktivsten Strukturen im Körper. Es braucht kontinuierlich Nährstoffe, um normale Haarstruktur und Wachstum aufrechtzuerhalten. Fehlen bestimmte Mikronährstoffe, zeigt sich das oft zuerst an den Haaren.
Biotin
Biotin ist ein B-Vitamin, das als Cofaktor für die Keratinproduktion bekannt ist. Keratin ist das wichtigste Strukturprotein des Haares. Ein Biotinmangel äußert sich unter anderem in Haarausfall und spröden Nägeln. Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare bei, was durch einen zugelassenen EFSA-Health Claim belegt ist.
Zink
Zink ist an zahlreichen Enzymen beteiligt, die Haarwachstum regulieren. Haarausfall bei Zinkmangel ist in der Fachliteratur gut dokumentiert, ebenso wie die Erholung des Haarwachstums nach gezielter Supplementierung. Auch für Zink gibt es einen zugelassenen EFSA-Health Claim zur Erhaltung normaler Haare.
Selen
Selen ist Cofaktor wichtiger antioxidativer Enzyme im Körper und schützt Zellen vor oxidativem Stress, auch im Haarfollikel. Selen trägt ebenfalls nachweislich zur Erhaltung normaler Haare bei.
Aminosäuren: Methionin und Cystein
Haare bestehen zu großen Teilen aus Keratin, das besonders reich an schwefelhaltigen Aminosäuren ist. Methionin und Cystein liefern dafür die Bausteine direkt.
Was bedeutet das in der Praxis?
Wer seinen Körper gut mit diesen Nährstoffen versorgt, unterstützt die Grundvoraussetzungen für normales, gesundes Haar. Das ist kein Versprechen über Wachstum oder Dichte, aber eine solide Grundlage. Unser Ansatz bei BS3: erst den tatsächlichen Versorgungsstatus kennen, dann gezielt ergänzen.
Quellen
Almohanna H.M. et al. (2019). The Role of Vitamins and Minerals in Hair Loss. Dermatology and Therapy, 9(1). https://doi.org/10.1007/s13555-018-0278-6
Patel D.P. et al. (2017). A Review of the Use of Biotin for Hair Loss. Skin Appendage Disorders, 3(3). https://doi.org/10.1159/000462981

