Zum Inhalt springen Wird geladen

Astaxanthin und oxidativer Stress: Was 15 Humanstudien zeigen

Lea Zehendner
Astaxanthin und oxidativer Stress: Was 15 Humanstudien zeigen

Studienüberblick

Studientyp: Systematischer Review und Meta-Analyse Eingeschlossene
Studien: 15 Humanstudien (2020 bis 2025)
Datenbanken: Scopus, Web of Science, PubMed
Intervention: Astaxanthin-Supplementierung in verschiedenen Dosierungen
Messwerte: Entzündungsmarker (IL-6, TNF-α, TGF-β1), Oxidationsstress-Indices, antioxidative Kapazität Publikation: PubMed, Januar 2025 (Malcangi et al., Universität Bari)

Hintergrund

Oxidativer Stress entsteht, wenn freie Radikale im Körper die körpereigenen Abwehrmechanismen überlasten. Das passiert täglich: durch UV-Strahlung, Stress, Sport und normale Stoffwechselprozesse. Mit zunehmendem Alter wird dieses Gleichgewicht schwerer aufrechtzuerhalten.

Astaxanthin ist ein roter Farbstoff, den die Mikroalge Haematococcus pluvialis produziert. Wildlachs und Flamingos bekommen ihre Farbe, weil sie diese Alge fressen. Als Carotinoid gehört Astaxanthin zur gleichen Gruppe wie Beta-Carotin, gilt jedoch als deutlich stärkeres Antioxidans, da es sowohl wasser- als auch fettlösliche freie Radikale neutralisieren kann.

Trotz vielversprechender Zellstudien fehlte lange eine systematische Auswertung der Evidenz aus Humanstudien. Malcangi et al. schlossen diese Lücke 2025.

Studiendesign

Die Forschungsgruppe der Universität Bari führte eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken Scopus, Web of Science und PubMed durch. Eingeschlossen wurden ausschließlich Studien mit menschlichen Teilnehmenden, die zwischen 2020 und 2025 veröffentlicht wurden. Tier- und Zellstudien wurden bewusst ausgeschlossen.

15 Humanstudien erfüllten die Einschlusskriterien. Untersucht wurden jeweils Veränderungen in Entzündungsmarkern, Oxidationsstress-Indices und der antioxidativen Gesamtkapazität nach Astaxanthin-Supplementierung.

Ergebnisse

Über alle 15 eingeschlossenen Studien hinweg zeigte Astaxanthin ein konsistentes Bild: Pro-inflammatorische Zytokine wie IL-6, TNF-α und TGF-β1 wurden messbar reduziert. Gleichzeitig stiegen Marker der antioxidativen Kapazität wie SOD (Superoxiddismutase) und TAC (Total Antioxidant Capacity).

In Studien, die Astaxanthin mit körperlicher Aktivität kombinierten, wurden zusätzlich Verbesserungen bei Körperzusammensetzung, Lipidprofilen und Insulinsensitivität beobachtet.

Die eingesetzte Tagesdosis variierte zwischen den Studien. In Humanstudien zeigten 4 bis 12 mg täglich über mindestens 8 Wochen konsistente Effekte auf Oxidationsstress-Marker.

Einordnung

Systematische Reviews, die ausschließlich Humanstudien einschließen, gehören zur stärksten verfügbaren Evidenz in der Ernährungsforschung. Dass alle 15 eingeschlossenen Studien in dieselbe Richtung weisen, ist ein deutliches Signal.

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln gilt: Astaxanthin ersetzt keine ausgewogene Ernährung und ist kein Heilmittel. Die beobachteten Effekte beziehen sich auf messbare Biomarker, nicht auf klinische Endpunkte wie Krankheitsverläufe.

Unser Astaxanthin+ liefert 4 mg Astaxanthin pro Tagesdosis, gewonnen aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis, kombiniert mit Vitamin E als ergänzendem Antioxidans. Die Dosierung liegt im Bereich der in den Studien eingesetzten Mengen.

Quelle

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41596351/

Ihr Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer
Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Probieren Sie diese Kollektionen:
Weiter einkaufen Weiter einkaufen
Gesamtbetrag 0,00 € EUR
Produktbild Produktinformationen Menge Produktsumme