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Vitamin D in Deutschland: Was eine nationale Versorgungsstudie zeigt

Lea Zehendner
Vitamin D in Deutschland: Was eine nationale Versorgungsstudie zeigt

Studienüberblick

Studientyp: Nationale Querschnittsstudie (Beobachtungsstudie)
Teilnehmer: Repräsentative Stichprobe der deutschen Erwachsenenbevölkerung
Messwert: 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel im Blut (25-OH-D)
Grenzwert: Unter 50 nmol/l gilt als mangelhaft versorgt
Publikation: Journal of Health Monitoring, 2016 (Robert Koch-Institut)

Hintergrund

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das der Körper selbst herstellen kann, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. In Deutschland reicht die Sonneneinstrahlung jedoch besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht aus, um ausreichend Vitamin D zu produzieren. Der Winkel der Sonnenstrahlen ist zwischen Oktober und März so flach, dass die UV-B-Strahlung, die für die Vitamin-D-Synthese notwendig ist, die Erdoberfläche kaum noch erreicht.

Vitamin D übernimmt im Körper vielfältige Aufgaben. Es trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei, unterstützt den Erhalt normaler Knochen und Zähne und ist an der normalen Muskelfunktion beteiligt. Da Vitamin D nur in wenigen Lebensmitteln in nennenswerten Mengen vorkommt, ist die körpereigene Produktion über die Haut die wichtigste Quelle.

Was die Studie zeigt

Das Robert Koch-Institut analysierte im Rahmen der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) die Vitamin-D-Spiegel einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Bevölkerung. Gemessen wurde der 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel im Blut, der als zuverlässigster Marker für den Vitamin-D-Status gilt.

Das Ergebnis: 30,2 Prozent der deutschen Erwachsenen wiesen Blutwerte auf, die als mangelhaft versorgt eingestuft werden. Besonders ausgeprägt war das Defizit in den Wintermonaten und bei Personengruppen mit geringer Sonnenexposition, etwa bei Menschen, die viel Zeit in Innenräumen verbringen.

Einordnung

Diese Studie ist keine Interventionsstudie und belegt keine direkte Wirkung von Vitamin-D-Supplementierung. Sie zeigt jedoch, dass ein erheblicher Teil der deutschen Bevölkerung strukturell unterversorgt ist, unabhängig von Ernährungsgewohnheiten oder Lebensstil.

Für BS3 ist diese Studie ein wichtiger Hintergrund. Prävention beginnt dort, wo tatsächliche Versorgungslücken bestehen. Vitamin D3 gehört zu den wenigen Nährstoffen, bei denen eine strukturelle Unterversorgung in Deutschland wissenschaftlich gut dokumentiert ist. Unser Vitamin D3 K2 liefert 850 IE Vitamin D3 pro Tagesdosis, kombiniert mit Vitamin K2 MK-7, das dafür sorgt, dass das durch Vitamin D3 aufgenommene Calcium in die Knochen gelenkt wird.

Quelle

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/FactSheets/JoHM_2016_03_Vitamin_D.pdf

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